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Datenvernichtung aber richtig!

Für Privatpersonen ist Datenspionage und Datenvernichtung kein großes Thema. Ich meine damit nicht die Datenspionage durch einen Wurm oder Trojaner. Diese Schadsoftware kann mitunter gespeicherte oder eingegebene Benutzernamen, Kontonummern, Passwörter, etc. an fremde Computer und damit fremde Menschen schicken.

Ich rede hier von Datenspionage von ausrangierten Datenträgern wie Festplatten und Backup Bändern. Denn auch wenn vor dem Ausbau alle Daten vom Datenträger gelöscht wurden, so sind die Daten keineswegs auf nimmer wiedersehen verschwunden.
Genauer gesagt sind sie sogar noch unverändert vorhanden. Denn die Festplatte hat ein Inhaltsverzeichnis in dem jede Datei festgehalten wird, damit der Computer nicht ständig die ganze Festplatte durchsuchen muss. Sobald eine Datei „normal“ gelöscht wird, wird der Eintrag aus dem Inhaltsverzeichnis gelöscht, die Daten bleiben aber erst einmal bestehen. Kopiert man nun eine neue Datei auf die Festplatte so wird erst dann die alte Datei mit der neuen überschrieben. Nicht immer sofort, aber früher oder später.
Und selbst wenn die alte Datei überschrieben wurde besteht noch eine geringe Chance die alte Datei (teilweise) wiederherzustellen.

Deswegen sollte bei sensiblen Daten immer professionelle Datenvernichter engagiert werden. Diese kennen sich mit der Datenvernichtung aus und wissen wie Daten von Datenträgern entfernt werden. Und zwar ein für alle mal. Manche bieten sogar eine sichere Datenträgervernichtung gleich mit an, in der sogar der Datenträger unwiderruflich in kleine Teile geschreddert wird.

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