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Das HennaTattoo… heißt eigentlich Mehndi ;-)

Jeder hat sich schon einmal etwas von Henna oder Hennatattoo gehört. Die Kunst der Körperbemalung aus Nordwestindien. Die kunstvollen ornamentalen Körperbemalungen zu kosmetischen und rituellen Zwecken, die ursprünglich aus Persien kommen soll. Was eigentlich gar nicht Henna heißt, sondern Mehndi. Und ein Tattoo ist es auch nicht wirklich, da es nur die Oberhaut gestochen wird und somit nach 2-3 Wochen schon wieder verblasst.

(c) Wikipedia

Henna ist eigentlich nur der Färbestoff. Und dies ist sehr interessant. Denn anders als beim Tattoo, wo eine Farbe in die tieferen Hautschichten, mit einer speziellen Maschine, gespritzt oder gestochen wird, verbindet sich die Henna Farbe selbst und dauerhaft mit der Haut. Das hört sich erst einmal komisch an, ist es aber nicht ;-)
Die rotbraune Henna

Farbe wird aus den Blättern des Hennastrauches gewonnen. Diese werden getrocknet und pulverisiert. Mit warmem Wasser angerührt entsteht die Farbe. Wird diese dann auf die Haut (oder Stoffe, Haare, etc.) aufgetragen, geht sie innerhalb von 6-8 Stunden eine dauerhafte Verbindung mit der Haut ein. Durch einen Zucker-Oxidationsprozess. Ohne Nadel und ohne Schmerzen ;-)

Vorsichtig sollte man bei Mehndi’s sein die schwarz sind bzw. mit schwarzer Farbe und in viel kürzerer Zeit aufgetragen werden. Denn diese können PPD (p-Phenylendiamin) enthalten. Dieses PPD kann schwere allergische Reaktionen und irreparable Hautschäden verursachen. In Europa ist es erlaubt Henna mit bis zu 6% PPD zuzusetzen.

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